Tom

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Tom

Westernreiter – oder doch klassisch? Beides – Pferdetrainer und natürlich der Ausbilder für den Menschen dahinter!

Im Herzen war und bin ich Cowboy, komme ursprünglich aus der Westernreiterei und aus dem Turniersport. Aber irgendwann war für mich klar: Wenn ich ein Pferd wirklich verstehen und gut trainieren möchte, darf ich nicht an den Grenzen einer einzelnen Reitweise stehen bleiben.

Deshalb verbinde ich heute die moderne Westernreiterei mit der alten kalifornischen Reitweise der Vaqueros, mit der klassischen Reitkunst und mit den Erkenntnissen moderner Biomechanik.

Dabei interessieren mich nicht die Etiketten, die wir einem Pferd geben. Ob Westernpferd, Dressurpferd, Springpferd oder Freizeitpferd – ein Pferd bleibt ein Pferd. Die Biomechanik funktioniert immer nach denselben Grundlagen. Uns sie ist die Basic für jedes Pferdetraining und vor allem für ein gesundes Pferd.

Genau deshalb haben mich die alten Meister wie Steinbrecht und Pluvenet genauso geprägt wie meine Erfahrungen aus dem Westernsport.

Der Reiter macht das Pferd – es ist Dein Spiegelbild

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt dabei auf dem Reiter selbst.

Ich war viele Jahre als Fitnesstrainer und Bodybuilder aktiv und wurde sogar deutscher Vizemeister im Bodybuilding. Dadurch habe ich gelernt, wie wichtig es ist, einen Körper zu verstehen, zu trainieren und gezielt zu bewegen.

Diese Erfahrung ist für mich heute ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit mit Pferden.

Denn was bringt es, dem Pferd zu erklären, wie es sich besser bewegen soll, wenn der Mensch oben drauf selbst schief, fest oder unausbalanciert sitzt?

Schulter bewegt Pferdeschulter. Becken bewegt Pferdebecken.

Deshalb gehören Sitzschulung, Balance, Körperkontrolle und die Biomechanik des Reiters für mich genauso zum Training wie die Gymnastizierung des Pferdes.

Ich möchte keinen Reiter, der sein Pferd über die Zügel irgendwohin zieht. Ich möchte einen Reiter, der versteht, wie sein eigener Körper das Pferd beeinflusst.

Wissen statt Schubladen

Durch meine Erfahrungen im Sport, meine Beschäftigung mit der klassischen Reitkunst und meine Weiterbildung im Bereich Anatomie und Biomechanik versuche ich, die verschiedenen Welten der Reiterei miteinander zu verbinden. Ich schaue gerne weit über den Tellerrand.

Denn die besten Lösungen entstehen meiner Erfahrung nach nicht dadurch, dass man sich für eine Reitweise entscheidet und alles andere ablehnt. Sie entstehen, wenn man versteht, warum etwas funktioniert – und wann es für dieses Pferd sinnvoll ist.

Mein Ziel ist deshalb kein bestimmter Stil. Mein Ziel ist ein gesundes, ausbalanciertes, nachgiebiges und gymnastiziertes Pferd, das fein auf seinen Reiter reagiert.

Und ein Reiter, der versteht, was er tut. Einen Reiter der mit leichter Hand agiert und versteht dass der Sitz und nicht der Zügel im Vordergrund steht.

Ride with your heart!

Denn wenn du mit dem Herzen reitest, hat dein Pferd mehr Spaß an dir – und du automatisch mehr Spaß an deinem Pferd!

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